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Ordnungstherapie

Die Ordnungstherapie wird von mir eingesetzt, um die ursächlichen Auslöser für Beschwerden zu finden und anschließend Veränderungsprozesse in Gang zu setzen. Hierbei kann die eigene Erkrankung im positiven Sinne als Botschaft unseres Körpers betrachtet werden und diese bietet die Möglichkeit herauszufinden, was der Körper uns damit sagen will und wie wir darauf antworten können, um gesund zu werden.

Die Ordnungstherapie wird in der traditionellen chinesischen Medizin und im indischen Ayurveda angewendet. Der bekannteste Vertreter im europäischen Raum ist der als ‚Wasserarzt‘ bekannte Pfarrer Sebastian Kneipp (1821 – 1897).

In der Ordnungstherapie geht es darum, sich alle wichtigen Lebensbereiche wie Arbeit, Familie, zwischenmenschliche Beziehungen, Freizeitgestaltung, Ernährung und Bewegung genau anzuschauen. Mögliche Fragestellungen hierbei sind: Wie zufrieden bin ich mit dem eigenen Leben? Werden die eigenen Bedürfnisse erfüllt oder habe ich das Gefühl, nur noch zu funktionieren? Welche Lebensbereiche möchte ich ändern und wie kann ich das praktisch umsetzen?

Gerade in der heutigen Zeit, in der alles immer komplexer und schneller abläuft und gleichzeitig viel Flexibilität gefordert ist, ist es sinnvoll, immer wieder innezuhalten und sich neu zu ordnen und die richtige Balance zwischen Anspannung und Entspannung zu finden.

Hochsensibilität – erkennen und gut damit leben

Jeder 5. Mensch hat die Anlage zu einem hochsensiblen Nervensystem. Zu den häufigen Symptomen auf der körperlichen Ebene gehören Darmerkrankungen, Erkrankungen der Haut, allergische Reaktionen und Dysbalancen im Hormonsystem, hier vor allem im Cortisol- und Progesteronhaushalt. Bei hochsensiblen Menschen ist der Wahrnehmungsfilter kleiner als bei normal sensiblen Menschen. Praktisch bedeutet dies, dass wesentlich mehr Außenreize ins Bewusstsein gelangen und im Gehirn verarbeitet werden müssen. Daher kommt es häufig zu einer Überreizung des Nervensystems – im Kopf läuft quasi die Festplatte heiß. Als betroffene Person fühlt man sich oft sehr ‚dünnhäutig‘, hat das Gefühl den Gedankenwirrwarr im Kopf nicht abschalten zu können und möchte ‚stressigen‘ Situationen gerne entfliehen.

Die guten Seiten dieser Anlage sind häufig eine hohe Empathie, komplex und vorausschauend zu denken und zu agieren, kreativ und neugierig zu sein, eher ein Forscher- und Erfindergeist zu sein.

In unserer heutigen Gesellschaft kommt es mit dieser Anlage häufig zu Problemen, da die meisten von uns eher gefordert sind zu funktionieren und wir mit den heutigen Techniken sehr reizüberflutet leben. Damit haben auch schon viele Menschen mit ‚normal‘ sensiblen Nervensystem ein Problem.
Um mit der Anlage in ein gutes Gleichgewicht zu kommen, ist der erste Schritt diese zu erkennen und dann herauszufinden, was uns persönlich gut tut und stärkt und was das eigene Nervensystem braucht, um wieder in eine gute Entspannung zu kommen.

Das Anliegen meiner Beratung und Behandlung bei der Anlage der Hochsensiblität ist es, zum einen diese zu erkennen, einen guten Umgang damit zu finden und vor allem auch die körperlichen Symptome wie Erschöpfung, Allergien, Haut- und Darmprobleme zu behandeln.

 

Pflanzenheilkunde – mit spagyrischen Essenzen

Die Pflanzenheilkunde ist ein Bereich der Naturheilkunde, der eine sehr lange Tradition hat. Sie wurde bereits von dem ägyptischen Arzt Imhotep (ca. 2700 vor Christus) eingesetzt. In Europa sind im Bereich der Pflanzenheilkunde Paracelsus und Hildegard von Bingen bekannt.

Zur Behandlung finden sich hier eine Vielzahl von Möglichkeiten, um körperliche und seelische Beschwerden zu behandeln. In meiner Praxis arbeite ich überwiegend mit spagyrischen Essenzen von Phylak, Urtinkturen von Ceres und gerne auch mit den heimischen ‚Superfoods‘, wie Brennnessel, Spitzwegerich und Löwenzahn.

 

Hormonsystem – besser im Gleichgewicht

Bei unserem Hormonsystem handelt es sich um ein feines Zusammenspiel mehrerer Hormondrüsen. Dieses ist sehr stressanfällig und schon kleine Änderungen der Hormonkonzentration können große Veränderungen in der Stimmungslage, dem Stoffwechsel und für die Libido bedeuten. Zu den Symptomen gehören Befindlichkeitsstörungen wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit, nervöse Unruhe, Schlafstörungen bis hin zur Erschöpfungsdepression. Weitere Beschwerden des Hormonsystems können Haarausfall, Schweißausbrüche, Unterzuckerung, Diabetes, Unfruchtbarkeit, Zyklusstörungen, Myome und Endometriose sein. Wenn man den Körper ganzheitlich betrachtet, ist es sinnvoll, das feine Hormonsystem des Menschen in die Diagnostik und Behandlung mit einzubeziehen.

Das Hormonsystem wird über Regelkreise gesteuert, die sich gegenseitig beeinflussen. Man kann sich das wie ein Mobile vorstellen. Zieht man an einem Teil des Mobiles (Hormon), bewegen sich alle anderen Teile (Hormone) auch. Gerade im Bereich der Spagyrik gibt es pflanzliche Rezepturen, die diese hormonellen Regelkreise unterstützen, wieder in ein gutes Gleichgewicht zu kommen.

Zur Diagnostik arbeite ich hier mit dem Speicheltest, da dieser bei den Geschlechtshormonen und den sogenannten Stresshormonen Cortisol und DHEA eine genauere Diagnostik ermöglicht. Beim Hormonsystem wende ich überwiegend regulierende Pflanzenrezepturen an. Sollte bei den Beschwerden und der Speicheldiagnostik eine größere Dysbalance bestätigt werden, kommen temporär auch bioidentische Hormone zum Einsatz.

 

Fruchtbarkeitsmassage nach Birgit Zart

Die Weiblichkeitsmassage (Fruchtbarkeitsmassage) ist für mich eine wunderbare Form der Massage, mit der ich durch sanfte und gezielte Berührungen Frauen wieder in ihre eigene weibliche Mitte bringen kann. Diese Methode wurde von der Frauenärztin Dr. Gowri Motha basierend auf dem Creative Healing von B. Stephenson entwickelt. Ich selbst habe die Techniken von Gowri Motha bei Birgit Zart (Fruchtbarkeitsmassage) und Claudia Pfeiffer (Therapeutische Frauenmassage) gelernt.

Die Massage selbst ist eine sehr sanfte Form der Massage, in der fast überwiegend über die Reflexzonen behandelt wird. Es werden der Rücken, die Beckenlymphe, Leber, der Bauch und die weiblichen Organe massiert.
Die Fruchtbarkeitsmassage kann nach meiner Erfahrung viel mehr als die Fruchtbarkeit fördern: sie entspannt, fördert die eigene Intuition und Kreativität und stärkt die weibliche Seite der Frau. Daher nenne ich sie Weiblichkeitsmassage.
Diese Methode empfiehlt sich bei Kinderwunsch, Zyklusstörungen, Menstruationskrämpfen, Myomen, Endometriose, zur Nachsorge bei Fehlgeburten, zur Begleitung in den Wechseljahren.

 

Dauer der Behandlung ca. 1 Stunde

Bei Bedarf kann die Anwendung mit der Kopfakupressur oder Fußmassage ergänzt werden.